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Pressemitteilungen

08.04.2019 | Hoefer | Schmidt-Thieme | Mitteilung der Pressestelle
AHB Electronic geht gestärkt aus Insolvenzverfahren hervor

- Übernahme durch AHB Systeme eröffnet neue Zukunftsperspektive
- Insolvenzverwalter Tobias Hoefer sichert Erhalt der Arbeitsplätze

Mannheim/Hemsbach, 05. April 2019. Die AHB Electronic, ein bundesweit tätiger Anbieter von elektronischen Zugangssystemen für Kreditinstitute, den Handel sowie Industrie- und Handelskammern, geht gestärkt aus dem im November 2018 eingeleiteten Insolvenzverfahren hervor. Insolvenzverwalter Tobias Hoefer (Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme) konnte den Betrieb während des vorläufigen Verfahrens in vollem Umfang fortführen und jetzt auch einen neuen Investor finden, der Zukunftsperspektiven eröffnet und die vorhandenen Arbeitsplätze sichert.

Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens übernahm die Mannheimer AHB Systeme GmbH den gesamten Geschäftsbetrieb des seit 1976 bestehenden und auf den Vertrieb, die Installation und die Wartung von Parkplatzverwaltungs-, Zeitwirtschafts- und Zutrittskontrollsystemen spezialisierten Unternehmens. Beide Gesellschaften haben dieselben Wurzeln, operieren jedoch seit über 10 Jahren aufgrund von Eigentümerwechseln rechtlich unabhängig voneinander auf dem deutschen bzw. zentraleuropäischen Markt.

„Jetzt wächst wieder zusammen, was zusammengehört. Ich bin froh, dass wir künftig gemeinsam als AHB-Gruppe auftreten und mit den sich ergänzenden Kernkompetenzen unseren Kunden alles aus einer Hand anbieten können. Das schafft Synergien und eröffnet uns neue Entwicklungsmöglichkeiten“, zeigt sich Dr. Wolfgang Zuck, Gesellschafter und Geschäftsführer der AHB Systeme GmbH, überzeugt.

Die Kernkompetenz der AHB Systeme liegt in der Entwicklung und Herstellung von Systemen der Sicherheitstechnik, Zutrittskontrolle und Zeiterfassung. Die Entwicklung, Endfertigung und der Support der Systeme erfolgt komplett am Standort Mannheim, so dass flexibel und schnell auf Anforderungen auf Kunden- bzw. Technologieseite reagiert werden kann.

„Wir gewinnen durch die Konzentration aller Kompetenzen am Standort Mannheim mehr Schlagkraft. Besonders freut es mich aber, dass unsere Mitarbeiter nun wieder eine nachhaltige und gute Arbeitsplatzperspektive haben“, ergänzt Michael Hofmann, der Geschäftsführer der alten und Vertriebsleiter der neuen AHB Electronic. Er steht zusammen mit dem Team der AHB Electronic auch für die Kontinuität im Kundenkontakt, die mit dieser Fortführungslösung gewahrt bleibt.

„Mitarbeiter und Kunden haben auch in der Insolvenz dem Unternehmen die Treue gehalten. Das hat es uns möglich gemacht, den Betrieb in dieser schwierigen Übergangsphase ohne Kündigungen und Einschränkungen aufrecht zu erhalten. Deshalb ist die AHB Electronic aus unserer Sicht und auch aus Sicht der Gläubiger ein gelungenes Beispiel für eine übertragende Sanierung im Insolvenzverfahren“, fasst Insolvenzverwalter Tobias Hoefer zusammen.

Die AHB Electronic zählt über 270 Unternehmen, Behörden und Verwaltungen in ganz Deutschland zu ihren Kunden. Den Schwerpunkt machen dabei Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken aus. So nutzen etwa alle Sparkassen in Schleswig-Holstein Systeme von AHB. Zuletzt erwirtschafteten die AHB Electronic und die AHB Systeme mit 18 Mitarbeitern einen Umsatz von rund zwei Mio. Euro.

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